Cindy und Maik

 


Ich liebe es im Sommer am Strand zu liegen und anderen Menschen bei allem was sie auch machen mögen zuzusehen. Selbstverständlich schlägt mein Herz für Bikinischönheiten jeglichen Alters ganz besonders. Das gebe ich gern zu. Egal ob sie sich eincremen, abtrocknen, einfach nur herumliegen oder wie Supermodels auf- und abschreiten.

Aber noch viel besser, weil um einiges Unterhaltsamer, ist die Beobachtung von kompletten Familien am Strand. Sie, die Mammi, der Vater, die beiden Kinder und, das hat man leider viel zu selten, die Großeltern. Unterhaltungspunkte 10 Plus. Absolutes Maximum. Ach ja. Die Kinder sind beides Mädchen und die Großeltern sind ihre Eltern. Er wollte, wenn überhaupt immer schon einen männlichen Nachfolger. Sie dagegen hat, was sie will. Als das erste Kind da war, munterte sie ihn mit den Worten auf: „Beim nächsten Mal, bist du dran. Dann wird es bestimmt ein Junge.“ Er doof wie die meisten meiner Art, glaubt ihr natürlich, ohne zu prüfen, dass seit 300 Hundert Jahren in dieser Familie immer nur Mädchen das Licht der Welt erblickten.

 

Er, wir nennen ihn mal Maik, war bestimmt vor einiger Zeit ein ganz gut aussehender Typ. Dunkle, kurze gegelte Haare krönen sein Haupt. Eine gesunde Bräune hüllt ihn ein. Jetzt ist er um die 30. Und hat locker auch so viele Pfund zu viel. Gut gemacht Cindy, kann ich da nur sagen. So lange deine Kinder noch nicht aus dem Gröbsten raus sind, hast du ihn erst einmal für die anderen Frauen mit dieser FASTFOODMÄSTUNG vom Markt genommen. Maik, man sieht es genau, hat sich nicht nur einmal durchgerechnet, wie er finanziell ohne diese Frau mit ihren Kindern dastehen würde.

Seine Singlekumpels haben ihm dann aufmunternd auf die Schulter gehauen und gesagt, „Was willst du mehr, eine Frau und zwei gesunde Kinder. Das mit dem Partyleben jedes Wochenende, ab und zu mal ne Alte abschleppen, bei Muttern oder Oma essen und die Schmutzwäsche vorbeibringen, macht auch ihnen auf Dauer keinen Spaß.“

Maik hat schön sein Motorrad und sein Cabrio kurz nach der Geburt seiner ersten Tochter gegen einen familienfreundlichen, spritsparenden und geräumigen Kombi aus dem Land der aufgehenden Sonne eingetauscht.

Cindy hatte ihn also erspäht, gejagt, ihm aufgelauert und geschossen. Nur an nicht erschossen. Das verletzte und schwer atmende Wild an einen Flock gekettet und ihm ein Brandzeichen < CINDY’S EIGENTUM > in Form eines Eheringes verpasst. Und jetzt hält sie ihn so lange gefangen und füttert ihn, bis ihr Nachwuchs alt genug ist um selber jagen zu können. Sie würde dann ebenfalls wieder auf die Pirsch gehen, damit sie nach der ganzen Plackerei auch noch was von ihrem Leben hat.

 

Aber zurück zur Badeszene. ....................................

 

 

Wie es weitergeht können Sie gern bei einer Liveaufführung oder auf meinem Hörbuch Der Frauenfreund erfahren. Ich freue mich auf Ihren Besuch.