Zur Person

 

Sander ist gebürtiger Brandenburger mit niedersächsisch-schlesischen Wurzeln. Er wuchs ohne, dass er entscheidenden Einfluss darauf ausüben konnte, an der Elbe in unmittelbarer Nähe des ehemaligen deutsch- deutschen Naturschutzstreifens auf. Schon früh begann er an seiner, man kann schon sagen Ausnahmekarriere zu arbeiten.

Bereits mit zehn Jahren konnte man ihn im Kino bestaunen. Wer kennt sie nicht, die berühmte Olsenbande aus Dänemark? Nein, nicht auf der Leinwand, sondern im Zuschauerraum, denn er wollte ja schließlich unter keinen Umständen eins der Abenteuer des ulkigen Gaunertrios verpassen. Ebenfalls war er schon in Stuttgart, Bochum, Berlin, Hamburg, Leipzig, Düsseldorf, Dresden, Schwerin, Hannover, Konstanz und zahlreichen weiteren Metropolen des Landes um einzukaufen oder um sich zu erholen.

 In dem preisgekrönten Drama Der tote Mann hatte er eine tragende Rolle. Doch weil die Verantwortlichen nicht wollten, dass er der Hauptdarstellerin Nina Hoss die Show stiehlt und alles zum kippen bringt, schnitt man seine drei Sekunden währende Minikomparsenrolle einfach heraus. Was für ein Verlust!!!

Sein Zusammentreffen mit Tom Cruise (amerikanischer Schauspieler) bei der Premiere dessen Films Mission Impossible 2 am Potsdamer Platz in der Hauptstadt wird allen Fans unvergesslich bleiben. Und das obwohl es kein Foto und keinerlei Filmaufnahmen davon gibt und beide etwa fünf Meter voneinander entfernt standen und in die jeweils andere Richtung blickten. Von da an war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Wie kein anderer, versteht er es, Buchstaben neu anzuordnen und dann sitzend und in sich ruhend bei öffentlichen Auftritten, dem oftmals stark eingeschüchterten Publikum, unter Androhung von Gott weiß was, tosenden Applaus und Zugabenrufe abzupressen.